Psychische Beeinflussung im Supermarkt
Auch während des Einkaufens leiert uns der Verkäufer mit kleinen Tricks das Geld aus der Tasche - psychische Tricks, die kaum zu erkennen sind.
Meist fängt dies bei der Werbung an. Die Hersteller verschiedenster Produkte versuchen uns weis zu machen, das nur das Mittel gegen den Schmutz hilft, oder das nur der Joghurt dem Wohlbefinden hilft und locken mit Geld-Zurück-Garantie.
Doch wenn man dann im Supermarkt ist, finden sich noch weit aus mehr Tricks, die vor allem unsere Sinne anregen: sehen, riechen, fühlen, schmecken, hören.
- sehen:
- Die Verkäufer sprühen das Obst ein bisschen mit klarem Wasser an - es sieht frischer aus.
- Rote Pfeile zielen auf ein bestimmtes Produkt - das reizt den Kaufdrang("Das ist neu!"). - riechen:
- In der Brotabteilung herrscht ein Duft von frischen Brötchen.
- In der Gemüse- und Obstabteilung riecht es sehr frisch. - fühlen:
- Der Apfel der noch fest ist - man meint, er schmeckt saftiger.
- Der Hausanzug mit kuscheliger Baumwolle - er trägt sich angenehmer. - schmecken:
- Der Käsestand in der Käseabteilung mit Käseproben verlockt zum naschen - und zum Einkauf!
- Die Wurstthekenverkäuferin bietet Wurstproben - genau dasselbe! - hören:
- Im gesamten Einkaufszentrum herrscht eine angenehme Melodie - am besten klassisch!
Tipps zur Vermeidung der Beeinflussung:
- "Lockmittel" wie Gutscheine oder Produktproben hinterfragen.
- Immer vor dem Einkauf einen Einkaufszettel schreiben und sich daran halten.
- Nur mit Bargeld bezahlen - da wird einen der Wert des Geldes richtig bewusst.
- Nicht immer gleich jedes neue Produkt testen - erstmal das andere Verbrauchen.
- Nicht immer in Blickhöhe des Regals gucken - unten stehen die günstigeren Artikel.
Weitere Artikel in der Rubrik Wissenschaft und Forschung
Bewertung: Noch nicht bewertet - von 1 bis 5 (1 = sehr gut)