Tarot - Gipfel im Kartenlegen
Die Überschrift dieses Artikels drückt das aus, was die Fachwelt im Kartenlegen denkt und wonach sie auch handelt. Kartenlegen ist recht vielfältig und besitzt eine lange Tradition. Die ersten Karten sollen der Erzählung nach, vor über 2000 Jahren in Ägypten oder China entwickelt worden sein. Mit der Zeit, entstanden in den unterschiedlichsten Zeitepochen und Kulturen weitere Karten und auch gesamte Kartendecks. Heute sind recht beliebt das Tarot, die Lenormandkarten, die Kipperkarten oder auch die Skatkarten.
Das Tarot markiert in dieser Reihe wohl die ältesten Karten und auch die Ausführlichsten. Mit dem Begriff Tarot verbindet man verschiedene Kartendecks die alle aus jeweils 78 Einzelkarten bestehen. Hier kennen wir das Visconti-Tarot, das Rider-Waite-Tarot oder auch das Crowley-Tarot. Ersters gilt als das ursprüngliche Tarot von dem die anderen abstammen. Neben der Gemeinsamkeit einer gleichen Kartenanzahl, haben diese Kartendecks auch gemein, das mit allen diesen Tarotkarten die kleine und das große Arkanum gelegt werden können.
Arkanum ist hierbei eine Legevariante die aus einer fest definierten Anzahl von Karten besteht. Kleine Arcanum besteht aus 56 Karten und das große Arkanum aus 22 Karten. Jede Karte in diesem Tarot hat eine feste Bedeutung. Kartenlegen mit Tarot möchte die Gesamtheit des menschlichen Erlebens beleuchten und deuten können. Zusätzlich soll es möglich sein, mit Hilfe des Tarot einige verborgene Informationen aus dem eigenen Unterbewusstsein holen zu können.
Der Weg der Selbstentwicklung wird hierdurch vorangetrieben. Kartenlegen kann von jedem erlernt werden. Das Tarot ist aufgrund seiner Ausführlichkeit eher für den Profi gedacht und nicht den Anfänger im Bereich der Kartendeutung. Bleibt unter den Interessenten im Kartenlegen sind die Kipperkarten oder Zigeunerkarten. Sie bestechen durch ihre klare Strukturierung und ihre eindeutige Symbolzuordnung. Alle genannten Karten können im keltischen Kreuz ausgelegt werden, das wohl beliebteste Legesystem im Kartenlegen. Warum? Weil es verschiedene Zeitfenster und Beziehungsebenen auf einen Blick anzeigen kann.
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