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Strassenmalerei und Informationen zur Herstellung von Pastellkreiden

Die Strassenmalerei ist hier in Deutschland nicht mehr soweit verbreitet wie noch vor ein paar Jahren. Doch mit ein wenig Glück und gutem Wetter trifft man die Strassenmaler in der einen oder anderen Stadt noch an.

Um die riesigen Gemälde auf das Pflaster zu bringen wird oft, um nicht den Überblick zu verlieren , zu Beginn ein Raster angelegt . Je nach Schwierigkeitsgrad der ausgesuchten Vorlage kann an einem Bild bis zu 5 Tagen gemalt werden. Zeit spielt keine Rolle mehr.

Natürlich gibt es Risiken bei dieser Form der Strassenkunst, um die Frage zu beantworten "was passiert wenn es regnet?" Das Bild wird weg gewaschen was meist für den Künstler nicht wirklich schlimm ist, dass ist einfach ein Berufsrisiko. Natürlich ist es schade aber ist auch nicht zu ändern. manchmal hat es auch seine Reiz mit dem Wetter um die Wette zu malen. Jedes Bild übt und jedes Bild ist eine neue Herrausforderung ob es nun fertig geworden ist oder nicht.

Eine andere Frage die immer wieder gestellt wird: "...ist die Arbeit nicht umsonst, es ist doch so eine vergängliche Kunst?" Ein klares nein und kann wie folgt beantwortet werden, man stelle sich ein wunderbares Konzert vor, beflügelt von den musikalischen Tönen gehen Sie hinaus, vielleicht kaufen Sie später eine CD. Ein gut gemaltes Strassenbild kann eine ähnliche Wirkung erzielen, so mancher Strassenmaler kann bei seinem Publikum spontane Freude auslösen, dass Bild pflanzt sich in die Erinnerung oder um es festzuhalten wird es fotografiert.

Ab und zu oder das Kommunalrecht der jeweiligen Städte es verlangt wird auch eine Leinwand bemalt. Diese hat natürlich den Vorteil das sie erhalten bleibt und bei Regen schnell eingerollt ist. Der Tätigkeitsbereich der Strassenmaler hat sich im Laufe der Jahre erweitert. Sie werden zu Veranstaltungen, Promotionen - Touren verschiedener Art eingeladen, vor Gästen zu bestimmten Themen zu malen. Es ist einfach immer wieder ungewöhnlich vor und für das Publikum zu ihren Füßen ein Bild auf diese Weise zu vollenden.

Herstellung der Pastellkreide:

Die Farbe die bei der Strassenmalerei benutzt wird ist Pastellkreide jede andere nicht wasserlösliche Farbe ist auf der Strasse verboten. Die fertige Kreide kann im Handel erworben werden, bitte nicht verwechseln mit der Schulkreide. Eine andere Möglichkeit ist, sie aus Pigmenten der Grundstoff aller Farben, selbst herzustellen. Dafür wird Champagnerkreide, Gelantine und Wasser sowie Zinkweiß zum aufhellen wenn unterschiedliche Farbnuancen gebraucht werden. Pigmente haben den Vorteil das fast jede erdenkliche Farbe, die das Künstlerherz begehrt selbst hergestellt werden kann. Gut verarbeiten lassen sich die so genannten Erdpigmente, schwieriger hingegen sind die künstlich hergestellten Pigmente. Gerade am Anfang können diese besonders hart oder zu weich werden. Um die Kreiden in Form zu bringen, werden sie nach dem zusammen mischen auf Zeitungspapier gerollt. Die Farbschlange die dadurch entstanden ist wird nochmal in gleich lange Stücke geschnitten, auf die Größe die gebraucht wird. In der Regel reicht es wenn die Stücke etwa 4-5cm lang sind, der Durchmesser liegt etwas unter 1cm. Die Kreiden brauchen etwa 24 Stunden zum Trocknen. Natürlich kann die Konsistenz und Malbarkeit auch vorher schon getestet werden. In diesem Fall wird sie im Backofen getrocknet, was wesentlich schneller geht. Diese Kreide kann für jeden Malgrund (Papier, Leinwand, Strasse) genutzt werden.


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Eingestellt: 9.08. 2007
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Kategorie: Sonstiges