Rasseln – Musikalische Glückseligkeit
Säuglinge und Babys erkunden ihre Umgebung zunächst vermehrt mittels der Sinne. Neben den Augen, der Nase und dem Tastsinn spielt auch das Gehör eine wichtige Rolle. Babys erfreuen sich an Geräuschen und Klängen, die sie selbst erzeugen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie das Ursache - Wirkungsprinzip dahinter erkennen und in weiterer Folge auch bewusst anwenden. Eine solche Spielware, die Kleinkinder gerne verwenden, sind Rasseln.
Rasseln kommen in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien zum Einsatz. Häufig verstecken sich diese Klangkörper, meist sind dies kleinen Glocken oder Metallblättchen, die aufeinander schlagen, auch in andern Spielwaren wie Plüschtieren oder Greiflingen. Sehr bliebt sind allerdings nach wie vor die klassischen Rasseln am Stil oder auch sogenannte Armrasseln. Armrasseln können mit einem Klettverschluss am Arm des Kindes befestigt werden und erzeugen so bei jeder Bewegung ein Geräusch. Sie eigenen sich vor allem für jenen frühen Zeitraum, in denen die Kleinen noch keine Gegenstände greifen und festhalten können.
Sind die motorischen Fähigkeiten erst einmal soweit ausgereift, dass Dinge auch festgehalten werden können, werden vermehrt die Stil-Varianten benutzt. Was für Erwachsene oftmals nach einer unangenehmen Lärmbelästigung klingt, wird von den Babys als Musik und Spaß wahr genommen. Nach und nach erkennen sie, dass sie durch gezieltes schütteln des Gegenstandes ein Geräusch erzeugen. So werden nicht nur die Ohren angesprochen und die Motorik geschult, auch das Gehirn, der wichtigste Muskel eines Menschen, wird trainiert.
Rasseln bestehen meist aus Holz, Kunststoff oder Stoff. Zu Beginn sollte man darauf achten, dass sie aus weichem Material gefertigt sind und sanfte Klänge erzeugen. Das Gehör ist zunächst noch sehr empfindlich und muss nach und nach an lautere und härtere Geräusche herangeführt werden. Bunte und grelle Farben können das Interesse noch weiter steigern.
Rasseln sind also für Kleinkinder musikalische Klangerlebnisse, die nicht nur das Gehör trainieren. Auch das Gehirn wird angesprochen, Auslöser dafür ist häufig das Ursache - Wirkungsprinzip.
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