Die Semperoper in Dresden
Die Semperoper ist wohl das, über die Landesgrenzen hinaus, bekannteste Bauwerk der sächsischen Landeshauptstadt und zwar nicht nur weil in seinen Kellergewölben ein berühmtes Bier gebraut wird.
Zum einen lockt sie durch ihre markante Architektur viele Besucher, wie beispielsweise die der Pension Dresden, an, zum anderen interessiert manchen Zeitgenossen die tragische Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau.
Der Großteil der Gäste kommt jedoch verständlicher Weise um die aktuellen Künstlerischen Darbietungen des Hauses zu genießen. So prämieren in diesem Jahr zum Beispiel „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Die lustige Witwe“, „Penthesilea“, „Il barbiere di Siviglia (Der Barbier von Sevilla)“, „La Grande Magia (Der Große Zauber)“ und „Rigoletto“.
Ihre Wurzeln findet die Semperoper in der kursächsischen Kapelle Ende des 16. Jahrhunderts unter Leitung des Kapellmeisters Antonius Scandellus (1562 - 1581).
Später, unter dem Dresdener Kapellmeister Heinrich Schütz, wurden die nun in Mode kommenden Opern in den Palais, Pavillons und Gärten des sächsischen Königshofes, dem Zwinger und im Lustschloss Pillnitz aufgeführt. Die erste große Oper am Hofe zu Dresden war „Il Paride von Bontempi und Peranda“ (1662).
In den Jahren zwischen 1664 und 1667 wurde dann neben dem heutigen Taschenbergpalais, nahe dem Schloss, von Wolf Kaspar von Klengel das erste massive Opernhaus errichtet. Zu dessen Einweihung wurde die Oper „Daphne“ (Bontempi und Peranda, Text von Opitz) gespielt.
Etwa Fünfzig Jahre später wurde das Große Opernhaus gebaut welches Mitte 1719 eröffnet wurde. Das alte Opernhaus wurde auf Grund der geteilten Religion im Kurfürstentum, Sachsen war evangelischen, doch sein Herrscher Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen und zugleich August II von Polen war katholischen Glaubens, seit 1708 als katholische Hofkirche genutzt.
Das neue Opernhaus war die Wirkungsstätte von Johann Adolf Hasse, der als eigentlicher Repräsentant der "italienischen Epoche" in Dresden ("caro devino sassone") galt. Ihm gelang es im Sinne der "opera seria", instrumentale und vokale Perfektion ausdrucksvoll zu verbinden, was am Sächsischen Hof, der für seine Musen bekannt war, sich zunehmender Beliebtheit erfreute.
Gleichermaßen zur Geltung der Dresdner Oper trug der Konzertmeister Johann Georg Pisendel bei, der mit der Förderung von Einzelpersönlichkeiten begann und damit eine lange, immer noch andauernde, Tradition zum Leben erweckte.
Eine Zäsur in der Geschichte der Oper stellt die völlige Zerstörung in der Nacht des 13. Februar 1945 durch alliierte Bomber dar. Die endgültige Wiedererrichtung erfolgte nach achtjähriger Bauzeit mit der Neueröffnung am 13. Februar 1985 sein Ende. Zur Eröffnungspremiere wurde Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ aufgeführt.
Heute sind die Kriegsnarben jedoch endgültig verheilt, so dass dem Besucher ein fester Eindruck von Glanz und Harmonie in Erinnerung bleibt.
Nach einem aufregenden Opernbesuch empfiehlt sich zur abrundenden Vollendung des Abends der Genuss eines guten Glases Wein im nahe gelegenen „italienischen Dörfchen“ bevor es dann endlich Zurück ins Hotel Dresden geht.
So long...
Weitere Artikel in der Rubrik Reise - Urlaub
- Pauschalreisen günstig
- Ein freundliches Tirol
- Exklusive Gastgeber bei Hotel Tirol
- Urlaub in Venezuela
- Ernährung im Mittelmeerraum viel Gemüse Obst und Fisch
- Die allgäuer Landschaft
- Mit Kuba Mietwagen Inselfeeling erleben
- Costa Rica Hotels buchen und Kaffee genießen
- Dr Eckstein Kosmetik
Bewertung: 2.0 - von 1 bis 5 (1 = sehr gut)