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Buenos Aires - die Reise zum Tango

Buenos Aires war für viele Menschen ein Traum von Reichtum und Aufstieg. Buenos Aires war die Stadt der Einwanderer, und ist es auch heute noch. Kein Wunder, das man in den Straßen der argentinischen Metropole dem Temperament vieler Kulturen begegnet.

Dem Touristen erschließt sich die argentinische Hauptstadt von ihrem Hafen her. Nicht von dem Hafen am Río de la Plata, der heute ein sehr modernes Gesicht zeigt, nein, sondern vom Flughafen Ezeiza. Der Airport liegt etwa ein dreiviertel Autostunde vom Zentrum entfernt. Der Flug nach Argentinien dauert von Europa etwa 12 Stunden. Schwebt man mit dem Flugzeug gen Erde, so erlebt man einen atemberaubenden Blick auf die Riesenstadt, ist man jedoch gelandet, so wird man von einem frischen Windhauch empfangen. Buenos Aires heißt übersetzt: Gute Lüfte. Auch heute besteht diese Bezeichnung sicher noch zu Recht, denn die Winde vom Atlantik verleihen der Stadt einen frischen Atem.

Ist man dann selbst hineingetaucht in die Strassen und Gassen, so fällt es recht leicht, sich mit einem Stadtplan zu orientieren, denn wie viele argentinische Städte verlaufen die Straßen wie ein Gitternetz durch die Stadt. Was aber sollte man sich in Buenos Aires als Tourist ansehen?

Da gibt es viele Antworten. Eine lautet: den Tango. B.A., so kürzen die Argentinier ihre Metropole liebevoll ab, ist die Geburtsstadt des Tango. Die Hafenkneipen waren sein zu hause. Heute ist der Tango auch in den Varietees und Tanzcafés, den Milongas zu finden. Eine Milonga sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, genauso wenig wie den Besuche von San Telmo, dem lebendigsten Stadtteil von Buenos Aires. Denn dort findet man den Tango noch in den Straßen. Und hier ist er lebendig. Jeden Sonntag findet in San Telmo ein Straßenmarkt statt, auf dem man einheimische und indianische Produkte erwerben kann - für billiges Geld, denn der Wechselkurs steht gut für Europäer. Berühmtester Tangosänger war Carlos Gardel, der in Buenos Aires begraben liegt.

Einen Besuch wert ist ebenfalls das Teatro Colon, das Weltklassetheater am Río de la Plata, oder das Museo de Arte Hispanoamericano, wo es prächtige koloniale Silberarbeiten zu bewundern gibt. Im Jardin Botánico de Thays kann man seltene Pflanzen betrachten; es ist ein botanischer Garten mit angeschlossenem Museum.

Zum Schluss soll noch die Casa Rosada erwähnt werden, der Sitz des argentinischen Präsidenten. Man findet sie im Regierungsviertel im Herzen der Stadt. Hier haben Domingo Peron und seine Frau Evita residiert, heute führt Nestor Kirchner die argentinischen Amtsgeschäfte


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Eingestellt: 5.07. 2007
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Kategorie: Reise - Urlaub