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Das ehemalige Bezirksamt Neunburg vorm Wald

Die bedeutendsten Baudenkmäler im Bezirksbereich sind die Pfarrkirche und das Herzog-Schloß in Neunburg. An kirchlichen Bauten ist zuerst die Kirche St. Jakob in der ehemaligen Bezirkshauptstadt zu nennen. Sie wird der Romanik zugeordnet. Die Mauertechnik, mit Hilfe derer die Kirche errichtet wurde, verweist auf das späte 10. oder frühe 11. Jahrhundert. Romanisches Mauerwerk ist ebenfalls in Mitteraschau, Penting, Altenschwand, Dautersdorf und Mitterauerbach vorhanden. Die Romanik als Baustil hielt sich in Neunburg, wie in großen Teilen der Oberpfalz, noch bis weit ins 14. Jahrhundert und vermischte sich mit der Gotik. Sucht manein kirchliches Bauwerk aus dem Barock, wird man auf die Wallfahrtskirche in Katzdorf stoßen.

Auf dem Bezirksgebiet sind eine Anzahl von Ruinen und Edelsitzen zu finden. Zu nennen sind hier die Burgsälle auf dem Ramberg bei Furn und dem Warberg. Aus wesentlich späteren Epoche stammen die Burgruinen Zangenstein und Thanstein. In Pettendorf steht noch ein Schlößchen aus der Spätgotik. Das Landschlößchen Rauberweiherhaus wurde fachmännisch abgebaut und im Freilandmuseum Neusath-Perschen wieder aufgebaut. Weitere kleinere Schloßanlagen haben sich in Katzdorf, Kröblitz und Schwarzeneck erhalten. Sträflich ist der Abriß des herzöglichen Jagdschlosses in Taxöldern im Jahr 1904.

Das ehemalige Bezirksamt gehört zur aufstrebenden Tourismusregion Oberpfälzer Wald und vermarktet den Eixendorfer Stausee im Rahmen der Oberpfälter Seenlandschaft. Neunburg und sein Umland sind heute eine Reiterhochburg. Meist kommen Gäste bei kleinen Beherbergungsbetrieben oder preiswerten Ferienwohnungen unter.




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Eingestellt: 16.08. 2007
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Kategorie: Reise - Urlaub