Das weiße Hemd - ein modischer Evergreen
Vor der Zeit von Waschmaschinen und Reinigungen galt ein weißes Hemd als Statussymbol der oberen Gesellschaftsschicht. Nicht jeder konnte es sich zu jener Zeit leisten seine Oberhemden täglich zu waschen. Nur Wohlhabende leisteten sich den Luxus täglich ein frisches strahlendweißes Hemd anzuziehen.
Im laufe der Zeit kamen bunte Hemdstoffe in Mode. Um dennoch die Zugehörigkeit zur Gruppe der weißen Hemdträger zu demonstrieren wurden Kragen und Manschetten weiß belassen. - das so genannte Winchester-Hemd war geboren. So folgte der Träger dem modischen Trend zu bunten Stoffen ohne auf das Statussymbol des weißen Hemdes ganz zu verzichten. Bis heute haben sich Winchester-Hemden in der Mode behauptet und sind meistens blau oder rosa mit weißem Kragen und weißen Manschetten.
Noch heute gilt das weiße Hemd als sehr seriös und absolut klassisch. Zudem passt ein weißes Hemd zu jeder Anzugsfarbe. Ein modischer Fehlgriff bleibt dem Träger eines weißen Hemdes erspart, wohingegen ein farbiges Hemd in Kombination mit einer unpassenden Anzugs- oder Krawattenfarbe den Träger schnell als unseriös erscheinen lassen. Besonders in der Arbeitswelt gilt, je konservativer das Arbeitsumfeld desto besser wählt man ein weißes Hemd. Neben weiße Hemden haben sich in der Businesswelt mittlerweile auch hellblaue Hemden etabliert.
Je nach modischem Trend wechseln sich diverse Farben sowie zahlreiche Streifen- und Karomuster ab. Je breiter die Streifen oder Karomuster desto legerer der Anlass. Selbst wenn sich Hemden mit dünnen Streifen oder feinem Karomuster in blauer Farbe in der Geschäftswelt wieder finden, bleibt darauf zu achten welcher Kleidungsstil das eigene Arbeitsumfeld und insbesondere der zu bedienende Kundenkreis erwartet. Mit einem weißen Hemd ist man auf der sicheren Seite. Denn noch immer ist dieses Kleidungsstück etwas Besonderes und steht wie kein anderes für Erfolg und Souveränität. Als letzter Hinweis sei vermerkt, dass sich zu einem weißen Hemd nahezu jede Krawattenfarbe kombinieren lässt. Einen Farbakzent setzt man also besser mit einem Accessoire wie einer Krawatte anstelle eines Kleidungsstückes wie das Hemd.
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