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Die Ermittlung der DSL-Geschwindigkeit

Wer einen DSL-Anschluss besitzt und diesen auch mit einem Flatrate-Tarif ausgiebig nutzt, der wird sich zweifelsfrei die Frage stellen, ob denn auch wirklich die vom Anbieter versprochene Leistung durch die Leitung fließt. Oder aber auch anders gesagt, stimmen die angegebenen Werte in der Theorie des Anschlusses wirklich mit der Realität überein?

Um dies herauszufinden, kann natürlich beispielsweise einfach einmal ein Download gestartet werden und dabei auf die durchschnittliche Datentransferrate geachtet werden. Diese Methode ist natürlich sehr bescheiden, da eventuell der Server gar nicht die Uploadgeschwindigkeit erreicht, die eigentlich im Downstream beim Verbraucher möglich ist. Zudem lassen weitere Programme parallel zum Download den Traffic begrenzen und allgemein lässt der Downloadmanager oftmals gewollt Reserven übrig, nutzt also nicht die volle Bandbreite.

Eine Vielzahl an Faktoren also, die diese Methode als ungenau abstempeln. Genauer wird es da schon mit einem sogenannten DSL Speed Check oder auch DSL Check genannt. Diese nützlichen Tools sind Programme, teilweise von Providern selbst geschrieben, teils auch von privaten Programmierern, welche die Leistungsfähigkeit des DSL-Zugang testen können.

Das wohl bekannteste Tool ist hierbei der Speed Check, welches eigentlich selbst für den Laien sehr einfach zu installieren und zu bedienen ist. Dennoch sollten beim Handling mit diesen Programmen einige Dinge beachtet werden, damit der Test einigermaßen aussagekräftig ist und dementsprechend ausgewertet werden kann.

Zuerst einmal sollte bei dieser Überprüfung der DSL-Geschwindigkeit wirklich nur der Speed Check in Betrieb sein. Alle anderen Programme, auch welche nicht die Bandbreite des DSL-Zugangs nutzen, sollten geschlossen sein, auch natürlich dementsprechend das Browserfenster. Damit steht dem Computer dann maximale Leistung zur Verfügung, sowohl von der Rechenleistung, als auch von der Bandbreite. Die Datenübertragungsraten sollten mehrmals gemessen werden, mindestens dreimal. Von dieser Messung kann dann der Mittelwert einen relativ zuverlässigen Eindruck vermitteln, wie gut die Leitung arbeitet. Dennoch können einige zeitliche Faktoren außerhalb der eigenen Handlungsfähigkeit weiterhin die Ergebnisse verändern, sodass am besten zu unterschiedlichen Zeiten nochmals Messungen durchgeführt werden.


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Eingestellt: 6.12. 2007
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Kategorie: Internet