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Die Yamas im achtgliedrige Yoga

Am besten und verständlichsten wird die Philosophie des Yoga in den Yoga sutras des Patanjali beschrieben, die etwa um Christi Geburt verfasst wurden.
Die ersten beiden Glieder Yama und niyama, beschreiben die ethisch moralischen Richtlinien für die Praxis des Yoga und erinnern in vielen Punkten an die zehn Gebote des Christentums. Schon das erste der yamas, ,,ahimsa - die Gewaltfreiheit in Gedanken, Worten und Handlungen" ist eine Analogie zum christlichen ,,Du sollst nicht töten". Nur geht dieser Form der Gewaltfreiheit in den Yoga sutras noch ein Stück über das christliche Gebot hinaus.
Für die Yoga Praxis bedeutet das jede asana die gewaltsam ausgeführt wird, sollte nicht Yoga genannt werden.

Das zweite Yama ,,satya - Die Wahrhaftigkeit, Die Aufrichtigkeit" stellt eine weitere wichtige Basis der Yogapraxis dar. Es schließ die Ehrlichkeit anderen gegenüber gleichemaßen ein wie die Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber. Das nächste Yama, ,,Asteya - Nicht Stehlen ist wieder eine Anlogie zu den zehn Geboten und braucht nicht weiter erklärt zu werden. Das vierte Yama, ,,Brahmacarya - Die Mäßigung in allen Dingen" wird sehr kontrovers diskutiert. Manche Yogaschulen legen es als extreme Askese und Verzicht auf alle weltlichen Freuden aus. Es meint jedoch den äußeren Freuden nicht anzuhängen, nicht verhaftet zu sein.

Auch im fünften Yama ,,Aparigraha - Besitzlosigkeit" bestehen einige Kontroversen. Die asketischen Yoga Richtungen lehnen jeden Besitz ab. Die etwas weltoffeneren legen es so aus das unnötiges Ansammeln von weltlichen Gütern und die übermäßige Bindung daran den Yoga Übenden von seiner inneren Natur, seinem inneren Wesen ablenken.

Mehr zu diesem Thema können sie nachlesen beiyoga Münster oder im Yoga Forum diskutieren.


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Eingestellt: 7.11. 2007
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Kategorie: Gesundheit