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Kostenfalle Girokonto

Ohne ein eigenes Girokonto ist man in der heutigen Zeit aufgeschmissen. Die Zeiten in denen man die Miete noch bar bezahlen konnte, sind längst vorbei. Stattdessen ist es üblich, dass man Einzugsermächtigungen erteilt, damit die Unternehmen die Rechnungsbeträge direkt von den Konten ihrer Kunden abbuchen können. Folglich muss man sich auch nicht darüber wundern, dass es heutzutage kaum noch jemanden gibt, der über kein eigenes Konto verfügt.

Umso erstaunlicher ist allerdings, dass es immer noch sehr viele Bankkunden gibt, die unwissend sind und für ihr Girokonto und den Zahlungsverkehr unnötigerweise Kontoführungsgebühren entrichten. Monat für Monat werden ihnen teilweise ganz beachtliche Gebühren direkt vom Konto abgebucht. Die Gebühren können dabei für die unterschiedlichsten Dinge gelten - wie zum Beispiel für die Ausführung einzelner Überweisungen oder für Geldabhebungen beziehungsweise Auszahlungen, die am Bankschalter erfolgen. Hinzu kommt oftmals noch eine Grundgebühr, die die Kosten zusätzlich in die Höhe treibt.

Doch wer schlau ist und sich informiert, kann diese Gebühren in Zukunft sparen. Denn es werden immer mehr Banken, die entsprechende Kontoführungsmodelle einführen, bei denen keine Kontoführungsgebühren oder ähnliche Gebühren anfallen. Folglich ist es einfach nur sinnvoll, sich bei der Bank nach einem entsprechenden Konto zu erkundigen, denn je nach Bank lassen sich auf diese Art und Weise bis zu 150 Euro oder mehr einsparen.

So manch einer wird sich vielleicht fragen, wo sich der Haken an dieser Sache befindet. Doch eigentlich gibt es keinen Haken. Zwar muss man in aller Regel ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um ein kostenloses Girokonto beantragen zu können, doch diese Voraussetzungen sind meist einfach zu erfüllen. So setzen einige Banken beispielsweise voraus, dass das Konto als Gehaltskonto verwendet wird - was für die wenigsten Leute ein Problem darstellen sollte. Zwar kann es unter Umständen vorkommen, dass ein Mindesteinkommen erwartet wird, aber darüber kann man im Notfall auch diskutieren. Des Weiteren wird oftmals verlangt, dass man seine Geldgeschäfte nicht mehr am Bankschalter, sondern auf elektronischem Weg erledigt, da die Banken auf diese Weise ihre Kosten senken können. Aber auch hier sollte es kein allzu großes Problem darstellen, die Vorgaben zu erfüllen, schließlich nutzen heutzutage immer mehr Leute das Onlinebanking und Geldautomaten und Terminals für Überweisungen werden ebenfalls immer häufiger genutzt.


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Eingestellt: 25.09. 2007
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Kategorie: Geldanlage