Fonds für Privatanleger
Beim Kauf von Fonds werden von Privatanlegern immer wieder Fehler begangen. Einer der größten Fehler überhaupt ist der, dass sie dazu bereits sind, überhöhte Gebühren zu bezahlen. Ganz egal ob es sich dabei um Gebühren für das Fondsmanagement, Transaktionsgebühren der Bank oder den Ausgabeaufschlag der Investmentgesellschaft handelt: In vielen Fällen sind die Gebühren einfach zu hoch und somit schmälern viele Privatanleger ihre Rendite. Doch das muss nicht sein - im Folgenden wird aufzeigt, wie man Fonds günstiger kaufen und somit die Rendite optimieren kann.
Einer der wichtigsten Faktoren ist der Ausgabeaufschlag. Bei den meisten Fonds beträgt er standardmäßig fünf Prozent des Anlagebetrags. Bei manchen Fonds fällt er sogar noch höher aus. Ein gutes Beispiel hierfür sind Dachfonds, denn hier sind Ausgabeaufschläge von bis zu sechseinhalb Prozent möglich. Anlageberater argumentieren zwar immer wieder, dass sich das auf den gesamten Anlagehorizont gesehen kaum bemerkbar mach, doch wenn man einmal überdenkt, dass das die Rendite bei Aktienfonds im Durchschnitt bei zehn Prozent liegt, dann schmälert das die Rendite im ersten Jahr um 50 Prozent. Deshalb sollte man mit seinem Bank- oder Anlageberater eine Ermäßigung aushandeln - denn in vielen Fällen ist das möglich. Ansonsten ist es ratsam über einen Onlinebroker zu traden, denn dort werden viele Fonds standardmäßig mit reduziertem Ausgabeaufschlag angeboten.
Onlinebroker sind ein gutes Stichwort, denn gerade im Bezug auf den Kauf von Fondsanteilen sind sie wärmstens zu empfehlen. Anders als bei Banken fallen dort die Transaktionskosten geringer aus, was nochmals dazu beiträgt, dass die Rendite optimiert wird. Außerdem hat man den Vorteil, dass man nicht erst seinen Bankberater anrufen muss, wenn man Anteile kaufen oder verkaufen möchte.
Zu guter Letzt soll noch das Thema Managementgebühren angesprochen werden. Die Höhe dieser Gebühren wird von der Investmentgesellschaft festgesetzt und beläuft sich auf durchschnittlich ein Prozent der Anlagesumme. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede - und somit lohnt sich ein Vergleich. Gerade bei Investments mit langem Anlagehorizont kann es durchaus besser sein, einen höheren Ausgabeaufschlag zu bezahlen, aber dafür niedrigere Managementgebühren - denn über die Jahre hinweg betrachtet kann das ebenfalls sehr viel ausmachen.
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