Interims-Management
Interims-Management ist eine Art des Managements, welches nur zeitlich befristet ausgeübt wird. Das Adjektiv „interim“ kommt aus dem Lateinischen und kann man mit „einstweilen“ oder „unterdessen“ übersetzen. Im deutschen Sprachraum ist für Interims-Management auch der Begriff „Management-auf-Zeit“, bzw. „Management-by-time“ üblich, da innerhalb des Managements Anglizismen sehr beliebt sind.
Das Interims-Management liegt mit dieser Orientierung auf begrenzte Zeiträume dem Projekt-Management sehr nahe, woraus man zu Recht folgern kann, dass Freelancer die idealen Interims-Manager für Unternehmen darstellen müssten. Wer also auf der Suche nach Jobs für Freelancer ist, der sollte in den entsprechenden Angebotsseiten nicht nur den Begriff „Projekt-Management“, sondern auch „Interims-Management“ eingeben.
Im deutlichen Unterschied zu einem Unternehmensberater übernimmt ein Interims-Manager tatsächlich im erheblichen Umfang Ergebnisverantwortung für seine Arbeit innerhalb der Position, die nur vorübergehend für ihn geschaffen wurde. Dies bedeutet zum einen, eine Verantwortung gegenüber Kollegen oder Mitarbeitern, die zu Recht erwarten können, auch von einen Interims-Manager kompetent geführt und angeleitet zu werden. Darüber hinaus hat der Interims-Manager gegenüber der Unternehmensleitung die Budgetverantwortung wahrzunehmen. Seine Leistung wird daran gemessen, ob die für das Interims-Management vorgesehenen Ziele und Aufgaben innerhalb des zeitlich und betriebswirtschaftlichen vorgesehen Rahmens erfolgreich erledigt wurden.
Ein Interims-Manager verlässt das Unternehmen, oder bekommt eine neue Aufgabe zugeteilt, sobald die Aufgabenstellung aus Sicht der Unternehmensleitung gelöst ist. Die Unternehmensleitung wird aber ebenso eine Beendigung des Interims-Management vornehmen, sobald die zeitlichen oder finanziellen Vorgaben "aus dem Ruder laufen", oder, wenn innerhalb des Teams erhebliche Konflikte auftreten sollten. Nach Aussagen auf wikipedia.de wurden die frühesten Interims-Management-Aufträge in Holland in den 1970er Jahren durchgeführt.
Meist werden „Manager auf Zeit“, als „Manager für das Krisenmanagement“ eingesetzt; sie dienen damit zur Überbrückung vorübergehender personeller Ausfälle und werden auch gerne dazu eingesetzt, um einen Unternehmensteil zu sanieren bzw. abzuwickeln. Für Freelancer ist diese Betätigung im Moment eher weniger vorstellbar, aber nach Ansicht der Fachpresse kann man hier einen zunehmend wachsenden Markt erkennen.
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