Arbeiten eines Bestatters
Niemand denkt gerne über den Tod nach und das, was dann alles zu regeln und zu erledigen ist. Stirbt ein Angehöriger, müssen die Hinterbliebenen umgehend nicht nur Trauer und Schmerz, sondern auch eine Fülle von Behördengänge, Formalitäten und Terminabsprachen bewältigen.
Viele Bestattungsunternehmen bieten in dieser Situation ihre Unterstützung an, doch worauf achtet man bei der Auswahl eines Beerdigungsinstitutes? Die Zeit drängt, da die Beerdigung organisiert werden muss und es widerstrebt den meisten Angehörigen, Kosten beim Bestatter zu erfragen und dies als Entscheidungshilfe zu nutzen.
Genau das wird in diesem Gewerbe gerne in Kauf genommen. Es werden viele, sicherlich gut gemeinte Dienstleistungen angeboten, über deren Kosten sich der Hinterbliebene jedoch erst Gedanken macht, wenn die Rechnung vorliegt. Beispielsweise verfügen manche Beerdigungsinstitute über eigene Ausstellungs-, Kühl- oder Trauerräume, deren Herstellungskosten über die Nutzungsgebühren von Hinerbliebenen finanziert werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Nutzung der Leichenhalle am Bestattungsort den Angehörigen von den Städte- bzw. Gemeindeverwaltungen ebenfalls in Rechnung gestellt wird, auch wenn der Verstorbene nur kurz vor der Beisetzung dort aufgebahrt wurde. Für die Hinterbliebenen sind damit doppelte Kosten entstanden, ohne das sie sich dessen bewusst geworden sind.
Natürlich können Beerdigungsinstitute alle Formalitäten und Behördengänge für die betroffenen Angehörigen erledigen, die Trauerfeier und den Beerdigungskaffee organisieren, doch jede in Anspruch genommene Dienstleistung wird abgerechnet. Dabei können die Hinterbliebenen auch viele Dinge selbst übernehmen, wenn es ihre Verfassung zulässt. So kann beispielsweise die Abmeldung des Verstorbenen beim Standesamt übernommen werden oder die Benachrichtigung der Versicherungen sowie die Planung des Beerdigungskaffees.
Ist der Tod eines Angehörigen absehbar, empfiehlt es sich, auch wenn dies makaber erscheint, mit Bestattern Kontakt aufzunehmen. So kann ohne Zeitdruck ein Unternehmen ausgewählt werden, dass mit der Bestattung beauftragt wird und das Beerdigungsinstitut selbst kann bereits diverse Vorbereitungen treffen.
Wie eingangs bereits gesagt, denkt niemand gerne über den Tod nach, dennoch es ist ratsam, sich bei Zeiten um einige Dinge zu kümmern.
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