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Aufgaben einer Unternehmensberatung

Für Unternehmensberatung existieren diverse gleichbedeutende Begriffe, wie Wirtschaftsberatung oder auch Consulting. Dies sind aber keine offiziellen Berufsbezeichnungen. Mit Consulting ist eher die Tätigkeit gemeint, die die Mitarbeiter einer Unternehmensberatung ausüben. Sie bieten eine Dienstleistung an und somit haben sie es auch mit Kunden zu tun. Dabei werden die Kunden als Mandanten oder Klienten bezeichnet. Der Vorgang selbst als Mandat.

Wie gesagt, ist das keine genaue Berufsbezeichnung. Alle Mitarbeiter einer Unternehmensberatung bzw. eines Consultingunternehmens dürfen sich Consultant bzw. Unternehmensberater nennen. Dort üben sie eine freiberufliche Dienstleitung aus, die nicht der Gewerbeordnung unterliegt. Als hauptberuflich Tätiger gilt, wer jährlich 150 beratende Tage vorweisen kann. Dieser Meinung sind die Fachverbände.

Sie alle sollten aber ein betriebswirtschaftliches Studium vorweisen können bzw. entsprechende Weiterbildungen und Qualifizierungen in diesem Bereich abgelegt haben. Bei Quereinsteigern wird ausreichende Erfahrung verlangt. Viele sind im Bund deutscher Unternehmensberater e.V. zusammengeschlossen. Dort erhalten sie Kompetenz, Unabhängigkeit u.a. Vorteile. Als Ausbildungseinrichtungen wären die FH Ludwigshafen und Oldenburg zu nennen. Es gibt aber auch weitere Einrichtungen, die Aufbaulehrgänge sowie Qualifizierungen anbieten.

Beim Consulting bzw. der Beratung selbst wird und muss der Kunde und evtl. einige seiner Mitarbeiter mit einbezogen werden. Die Themen sind sehr unterschiedlich. Es können daher nur einige genannt werden, wie z.B. Organisation, strategische Angelegenheiten, Marketing u.a. Dieser Bereich wird als Managementberatung zusammengefasst. Des Weiteren gibt es auch im IT-Bereich eine Vielzahl von Aufgabenbereiche, z.B. Enterprise Content Management (ECM), Dokumentenmanagement (DMS), (Web) Content Management Systeme (W)CMS usw.. Genauso unterschiedlich wie der Themenbereich sind auch die Inhalte. Dabei wird unterschieden zwischen Fusionen, Auslagerung von Firmen (Outsourcing), Workshops (Mitarbeiterschulung), Umstrukturierung, Strategieplanung, Kostenfragen etc., um nur einige aufzuzählen.

Außer den allgemeinen Unternehmensberatungen haben sich ergänzend spezielle Einrichtungen gegründet. Dazu gehören die studentischen Beratungseinrichtungen, die sich meist nahe von Universitäten und Fachhochschulen befinden. Diese haben, neben den sonst üblichen Themen, besonders die Belange von Studenten bzw. Absolventen zum Ziel. Sie dienen auch dazu, einen praxisnahen Einblick zu ermöglichen und das erlernte Wissen anzuwenden. Organisiert sind diese im Bundesverband deutscher studentischer Unternehmensberatungen e.V. oder auch im JCNetwork e.V. Diese Dachverbände dienen hauptsächlich zur Informationsquelle für diese Unternehmensberatungen.


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Eingestellt: 30.08. 2007
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Kategorie: Dienstleistung